Wo alles begann:
Wenn Sie auf ihre Kindheit zurückblicken, wie haben Sie sich damals gefühlt?
Haben Sie bedingungslose Liebe erfahren, oder:
* Nur ein Mädchen...
* Nur ein Junge...
* Zu dumm...
* Zu dick... ?
Das könnten wir noch lange fortsetzen.
Wenn wir erwachsen sind merken wir meist nicht was da in uns brodelt.
Die Erlebnisse und Ängste aus der Kindheit.
Das schmort wie eine Art Selbsthass in uns, ein Funke genügt und wir explodieren.
Wir ziehen so lange ähnliche Situationen in unser Leben, bis wir verstehen und heilen.
Das Haus unseres Lebens!
Viele meiner Kunden haben ihre Vergangenheit verdrängst und wundern sich was da für eine Zeitbombe in ihnen tickt.
Bei oft ganz kleinen Anlässen gehen sie "in die Luft", sie selbst und auch ihre Umwelt wundern sich sehr bei welch banalen Anlässen das geschieht.
Dann führe ich sie gerne in ihre Kindheit zurück, dabei können wir gemeinsam viel erkennen und richtig einordnen.
Wie sieht das Haus aus?
Von außen durchaus ordentlich, wir gehen gemeinsam hinein, da spüren wir die Erinnerungen aus der Kindheit.
Entweder wurde das Kind nicht weiter beachtet, lief nur nebenher oder war Mittelpunkt und total verwöhnt, beides birgt Probleme.
Das Kind das ohne Liebe energetisch fast verhungert ist, sollte sich jetzt alles was es von anderen erwartet hat selbst geben, im Grunde ist es das gewöhnt.
Bei dem verwöhnten Kind ist das dramatischer, es wird immer darauf warten das da jemand kommt der ihm wieder alle Wünsche erfüllt und ist nicht bereit es selbst zu tun
Inneres Kind
Da wir in der Kindheit meist nicht dir Beachtung, Liebe und Anerkennung bekamen die wir uns wünschten, schreit und weint dieses Kind von damals immer noch in uns.
Vor vielen Jahren bekam ich eine Übung an die Hand mit dem Hinweis sie weiter geben zu dürfen. Sie hat mir, nach jahrelangen Fehlversuchen sehr geholfen.
Ich möchte dazu sagen es war eine der schönsten Zeiten meines Lebens diesen intensiven Kontakt zu erreichen.
Auf Anfrage gebe ich sie gerne weiter.
Die kürzeste und prägendste Zeit unseres Lebens ist die Kindheit. Den Rest des Lebens verbringen wir damit sie zu verarbeiten.
Wohin wollen wir gehen und wo wollen wir landen?
In der heutigen Zeit wird uns viel Angst vor einer Demenz und vor "unausweichlichen" Heimaufenthalten eingejagt, das höre ich oft in meinen Beratungen,
So helfen wir den älteren Familienmitgliedern am besten, indem wir ihnen Alternativen zeigen!!
Die neusten Forschung beweisen etwas ganz anderes. Je weniger wir uns von der Masse beeinflussen lassen, sondern unseren eigenen, selbstbetimmten Weg gehen, desto weniger Angst brauchen wir vor einer ungewollten Zukunft haben.
Jetzt ist es wichtig Zeit mit Freunden oder der Familie zu verbringen.
Wie finden wir neue Freunde?
Trauen Sie sich jeden Tag einen Schritt mehr aus ihrem Schneckenhaus.
Frische Eindrücke halten das Gehirn frisch, gehen sie bespielsweise zur Volkshochschule, da gibt es viele interessante Angebote.
Theaterbesuche mit Gleichgesinnten mit späterer Diskussion über diese Erlebnisse.
Wandergruppen, Tanzkurse, Sprachen lernen, gemeinsame Reisen, Museumsbesuche usw.
Dabei lernen sie neue Menschen kennen mit denen sie sicher auch längeren Kontakt halten können.
Probieren Sie es aus, nicht gleich so viel auf einmal, immer Schritt für Schritt!!
Es ist nachgewiesen:
Auch wenn mit dem Alter immer wieder Teile
unserer Gehirnfunktion absterben können,
Wenn wir bereit sind unser Leben in die Hand
zu nehmen, werden immer wieder neue
Teile aktiviert.
Das können wir uns so vorstellen:
Wenn ein Teil der Straße gesperrt
wird ist gleich eine Umleitung parat.